Zum Hauptinhalt springen

Allgemeine Sorgfaltspflichten

Einleitung

Die allgemeinen Sorgfaltspflichten sind das zentrale Instrument der Geldwäscheprävention und bilden die Grundlage für die Identifikation und Überwachung von Kundenbeziehungen.

Definition

Allgemeine Sorgfaltspflichten umfassen Maßnahmen zur:

  • Identifizierung des Vertragspartners
  • Feststellung des wirtschaftlich Berechtigten
  • Einholung von Informationen über Zweck und Art der Geschäftsbeziehung
  • kontinuierlichen Überwachung

Rechtliche Grundlage

Die Regelungen ergeben sich aus:

  • §§ 10 ff. Geldwäschegesetz

Bestandteile im Detail

Identifizierung

Feststellung und Überprüfung der Identität des Kunden


Wirtschaftlich Berechtigter

Ermittlung der natürlichen Person hinter einer Struktur


Zweck der Geschäftsbeziehung

Verständnis des wirtschaftlichen Hintergrunds


Monitoring

Kontinuierliche Überwachung der Geschäftsbeziehung

Praxisrelevanz

Die Sorgfaltspflichten sind entscheidend für:

  • KYC-Prozesse
  • Risikoanalyse
  • Verhinderung von Geldwäsche

Risiken bei Verstößen

  • Bußgelder
  • Aufsichtsmaßnahmen
  • Reputationsschäden
Nach oben